kürbis waffeln

Den let­zten Kür­bis aus dieser Garten­sai­son habe ich jet­zt zu Püree ver­ar­beit­et. Nach und nach ver­ar­beite ich dieses zu Brötchen, Saucen oder wie hier zu Waf­feln. Das Beson­dere an diesem Waf­fel­rezept ist nicht nur der Kür­bis, son­dern auch das Olivenöl, das ich in diesem Rezept ver­wen­det habe. Ich wollte auf But­ter oder veg­ane Mar­garine verzicht­en. Da ich vorher schon Brote oder Kuchen mit Olivenöl geback­en habe, weiss ich, dass es gut passt, auch wenn die Gebäcke süss sind. 

Und da ich ja wirk­lich kri­tis­che Per­so­n­en um mich herum habe, die mir scho­nungs­los ihre ehrliche Mei­n­ung zu meinen Rezepten sagen, kann ich euch heute erzählen, dass es denen ehrlich geschmeckt hat. Sog­ar sehr gut! Serviert hab ich die Waf­feln mit Man­del­mus und Beerenkom­pott. Pur oder ein­fach mit Pud­erzuck­er schmeck­en sie aber auch her­vor­ra­gend. Wenn man die Mehlmis­chung zusam­mengemis­cht hat, ist der Rest schnell gemacht. Alter­na­tiv erset­zt ihr die Mehlmis­chung mit ein­er gluten­freien Fer­tig- Mehlmis­chung für feine Gebäcke, falls Euch das Mis­chen zu aufwändig ist, oder ihr nicht die einzel­nen Zutat­en kaufen wollt. Trotz­dem aber bitte dann das Back­pul­ver und die Gewürze ver­wen­den. Und dann braucht ihr natür­lich Kürbispüree. 

Dafür nehme ich immer Hokkaidokür­bis. Seine Schale kann mit­be­nutzt wer­den und gibt eine extra sat­te Farbe. Und das Püree ist rel­a­tiv trock­en, im Gegen­satz zu anderen Sorten. Entwed­er gart ihr das Kür­b­is­fleisch in etwas Wass­er weich, oder ihr gebt es in gle­ich grossen Stück­en auf ein Back­blech und schmort sie ca. 20 Minuten im Ofen (ca. 180 Grad Umluft). Danach den Kür­bis mit einem Kartof­fel­stampfer fein stampfen, oder püri­eren. Kleine Stückchen stören mich nicht, ich finde es ganz sym­pa­thisch, wenn ein paar orange­far­bene Stückchen aus dem Teig blitzen. Wer das nicht mag, oder den Kür­bis vor Gemü­sev­er­weiger­ern ver­steck­en muss, püri­ert ihn ganz fein. 🙂 Wenn ihr schon­mal den Kür­bis ver­ar­beit­et, kön­nt ihr auch gle­ich etwas mehr Püree machen und es ein­frieren für anderes Gebäck, schnelle Sup­pen oder heiss­es Püree mit gebrate­nen Sal­beiblät­tern und gerösteten Nüssen etc. Im Kühlschrank hält es sich 2–3 Tage.

Am leck­er­sten sind die Waf­feln gewor­den, wenn sie schön braun und lang geback­en sind. Und im eck­i­gen (bel­gis­che Waf­feln) Waf­feleisen sind sie am kross­es­ten. Aber ich finde die Herz­form schöner 😉 

Habt eine schöne Herbst/Winter /Waffelzeit !! Ich freu mich über Rück­mel­dun­gen! Pia

Kürbis Waffeln

leicht gesüsste Waf­feln aus Kürbismus
Vor­bere­itungszeit10 Min.
Zubere­itungszeit20 Min.
Quel­lzeit10 Min.
Arbeit­szeit40 Min.
Gericht: back­en, Gebäck, Kuchen, süss
Key­word: gluten­free, gluten­frei, kür­bis, veg­an, waffeln
Por­tio­nen: 6 Waf­feln

Equipment

  • Waf­feleisen

Zutaten

trockene Zutaten

  • 130 g helles Reis­mehl
  • 100 g Man­deln, natur fein gemahlen
  • 80 g Speis­es­tärke, gluten­frei z.B. aus Tapio­ka oder Kartoffel
  • 1 EL Wein­stein Backpulver
  • 1 TL Flohsamen­schalen, gemahlen (Husk)
  • 40 g Zuck­er nach Belieben Kokos­blüten­zuck­er oder Xylit
  • 1 EL Vanille Zuck­er
  • 1 TL Zimt­pul­ver
  • 1/2 Tl Kurkuma­pul­ver nach Belieben
  • 1 Prise Salz

flüssige Zutaten

  • 150 g Kür­bis­mus gekocht oder imOfen gegart und püriert
  • 80 g Olivenöl
  • eventuell etwas Oliv­en-oder Kokosöl fürs Waffeleisen

zum Servieren

  • Man­del­mus
  • Beerenkom­pott

Anleitungen

  • Die trock­e­nen Zutat­en miteinan­der mis­chen. Kür­bis­mus mit Olivenöl und 250 ml Wass­er ver­rühren. Mit der Mehlmis­chung zu einem glat­ten Teig ver­rühren. 10 Minuten quellen lassen. Inzwis­chen das Waf­feleisen erhitzen.
  • Pro Waf­fel ca. 2 El Teigmasse ins gefet­tete Waf­feleisen geben. Ca. 4–5 Minuten gold­braun back­en. Nach Belieben pur, mit Pud­erzuck­er oder mit Man­del­mus und Beerenkom­pott essen/servieren.
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